psb Speakers M4U2 – So klingt echte Musik!
Am Anfang stand die Vorstellungskraft …

… und der Wunsch, Lautsprecher zu konstruieren, die möglichst alle Qualitäten in sich vereinen sollen und dabei bezahlbar bleiben müssen. Ein guter Ansatz – der beste, wie wir meinen. Wir gehen diesen Weg seit mehr als 35 Jahren. Im Laufe der Zeit haben wir uns die Kompetenz angeeignet, diesen Wunsch immer wieder zu verwirklichen.
Neben der Erfahrung im Lautsprecherbau ist die Fähigkeit zur Beurteilung immens wichtig: erlernte Hörfähigkeit kombiniert mit einer strengen Hördisziplin. Ebenso gehört die Überzeugung dazu, das Bestmögliche erreichen zu wollen, anstatt ganz einfach modischen Trends oder “High-Tech-Errungenschaften” zu folgen. Nur dann kann unsere Vorstellung Realität werden.
Die Resultate unserer grundlegenden Lautsprecherforschung, die Akustik-Studien und unsere Untersuchungen des Hörempfindens sind mittlerweile weltweit bekannt. Uns verhalfen sie zu Generationen eleganter und sinnlicher Lautsprecher. Sie bieten den psb eigenen natürlichen, dynamischen und akkuraten Klang und kosten dabei überraschend wenig.
So auch der beste Lautsprecher im psb Programm: der Synchrony. Er wurde von anspruchsvollen und erfahrenen Audio-Kritikern weltweit wiederholt mit Lautsprechern auf eine Stufe gestellt, die das Zwei-, Drei, ja sogar das Fünffache kosten.
Paul Barton und das psb Lautsprecher Entwicklerteam
Ingenieur, Geigenvirtuose, Forscher:

Paul Barton, psb Gründer und Chefkonstrukteur, gehört zu den angesehendsten Lautsprecherdesignern der Welt.
Seine jahrzehntelange Erfahrung in der besonderen Verknüpfung von Musik, Forschung und Technik sond der Schlüssel zu psb über 35 Jahren kritischen Applauses.
Alpha | Image | Imagine | Synchrony | Subwoofer | Einbaulautsprecher | Outdoorlautsprecher
HIFI WORLD CHAMPION 2012
Jetzt abstimmen für M4U 2!
Mach mit und gewinne beim HIFI WORLD CHAMPION Voting
Die Abstimmung zum HIFI WORLD CHAMPION, dem ersten globalen Online-Leser-Award für HiFi- und Heimkino-Geräte ist gestartet. Sechs Wochen lang kann unter www.hifi-worldchampion.org über das beste HiFi-Produkt der Welt abgestimmt werden.
Auch wir wurden für die Wahl des HIFI WORLD CHAMPIONS nominiert. Unterstützt uns und gewinnt mit etwas Glück einen 60-Zoll-Flachbildschirm von Sharp!
Bei dem HIFI WORLD CHAMPION 2012 handelt es sich um ein unabhängiges Online-Voting. Webnutzer können im Rahmen dieses Awards auf der Seite www.hifi-worldchampion.org für die besten HiFi- und Heimkino-Geräte abstimmen. Am Ende gewinnt das Produkt mit den meisten Stimmen in der jeweiligen Kategorie.
PSB Synchrony One – Aus fernen Landen
Noch gilt die kanadische Marke PSB hierzulande als Geheimtipp für Insider. Die Synchrony One hat das Zeug, diesen Zustand zu ändern.

Elektronik-Messen im Ausland bieten oft eine gigantische Auswahl an Produkten, die jedoch längst nicht alle den Weg nach Europa finden. Teilweise aus geschmacklichen Gründen, häufiger wegen Defiziten bei Zuverlässigkeit oder Preis/Leistung. Der deutsche Markt gilt in dieser Hinsicht als besonders anspruchsvoll. Einer, der den Sprung trotzdem wagt, ist der kanadische Boxenhersteller PSB, mit annähernd 1000 Händlern längst eine feste Größe im internationalen Geschäft. Gründer und Namensgeber Paul Barton führt das Unternehmen nach wie vor höchstpersönlich. PSB hat Zugang zum Canadian National Research Council, einer staatlichen Forschungseinrichtung mit 4000 Mitarbeitern. Trotz akademischem Background pflegen die Kanadier eine bodenständige Preisgestaltung, bei der kein Boxenpaar mehr als 4000 Euro kostet. Für diesen gutbürgerlichen Kurs gibt es die Synchrony One. Da dies das am höchsten positionierte Modell ist, besteht für den Hersteller kein Anlass, den Klang künstlich zu bremsen, um das Produktgefüge stabil zu halten. Für Unentschlossene ein möglicherweise wichtiger Hinweis. Tatsächlich geht die Standbox derart kraftvoll und konzentriert auf ihre Hörer zu, dass man sicherheitshalber lieber noch mal den Preis checkt. Die räumliche Staffelung ist lupenhaft akribisch, fast wie bei einem Flächenstrahler aus fünfstelligen Preisregionen. Ähnlich klassenüberragend ist die innere Dynamik. Gleichzeitig dargebotene laute und leise Anteile verschwimmen nicht, sie werden so unabhängig abgestrahlt, wie wenn für jede Pegelstufe getrennte Systeme im Einsatz wären. Allein diese Fähigkeit fasziniert noch nach vielen Stunden. Wie aber gelingen der PSB solche Kunststücke? Der Hersteller kennt offensichtlich dieses Überraschungsmoment und betont, dass in der 28 Kilo schweren Säule keine ungewöhnlichen Filter und exotischen Materialien versteckt sind. Das Geheimnis, so die Kanadier, ist die Verknüpfung unzähliger, über die Jahre gereifter Erfahrungen und Bauteile, was in der Summe ein gut klingendes Produkt ergibt. Eine dieser Spezialitäten ist der Einsatz von drei statt der üblichen zwei Basschassis, die über die gesamte Höhe verteilt sind und so den Raum besonders gleichmäßig anregen.
Die Bässe im 16-Zentimeter- Format und der etwas kleinere Mitteltöner besitzen hochfeste Konusmembranen mit fein gewebten Glasfasern als Hauptbestandteil. Wenig spektakulär ist auch der Hochtöner konzipiert, was kein Nachteil sein muss. Es handelt sich um eine Titankalotte mit kühlendem Ferrofluid im Luftspalt und platzsparendem Antrieb durch einen Neodym-Magneten. Die Konstruktionsdetails basieren wie bei modernen Treibern üblich auf Computersimulationen des Schwingungsverhaltens. Das Gehäuse geriet für die Preisklasse extrem aufwendig. Es handelt sich um einen nach Angaben des Herstellers eigenklangarmen Mix aus zwei Materialien. Die leicht geschwungenen Seitenwände sind aus Mehrschichtholz gefertigt. Die komplette Schallwand sowie der Rücken bestehen aus Aluminium und sind jeweils mehrere Millimeter stark. Es gibt aus akustischen und gewiss auch aus haptischen Gründen keine vorstehenden Kanten, selbst die Körbe der Chassis und ihre Schrauben sind hinter glattflächigen Blenden versteckt. Die Synchrony One fasst sich bestens an und vermittelt mit ihrem Mix aus Holz und Metall einen ungewöhnlich gediegenen Eindruck. Dass die PSB dynamisch engagiert zur Sache ging, wurde im Hörraum schon nach wenigen Takten deutlich. Doch erst nach und nach erschloss sich, wie homogen und gelassen die Säule auch kritischste Klangbeispiele meisterte. Wenn ein Zweig besonders hervorragte, dann Grundton plus Bass, auf den Kenner regelrecht abfahren werden. Kräftig und satt tönen viele Standboxen in dieser Größenklasse, nicht aber so kontrolliert und durchhörbar wie die PSB. Trotz der Auslegung als Bassreflex- System (pro Chassis ein Rohr an der Rückseite) kamen tiefe Töne so flink und trocken, dass die Tester vom Gehör her eher auf ein geschlossenes System getippt hätten. Beim Soul-Klassiker „A Change Is Gonna Come“ mit James Morrison und Herbie Hancock waren Gesang und Klavier sehr fein zueinander gestaffelt, die räumlichen Grenzen fest umrissen. Auch hier gefiel die PSB mit einer überragenden Fähigkeit zu Konzentration und Genauigkeit. Bei aller Transparenz wirkte die Kanadierin nie aufgekratzt oder klinisch, ganz im Gegenteil. Dieses Tonmöbel ist ein Geheimtipp vom Allerfeinsten und wird den hiesigen Platzhirschen mächtig einheizen.
Wolfram Eifert (Stereoplay 4/2011)
